Otello

Otello

Oper in vier Akten (1887)

Komponist Giuseppe Verdi · Libretto von Arrigo Boito nach dem gleichnamigen Schauspiel „Othello“ von William Shakespeare
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln | Neuproduktion


Musikalische Leitung: Kirill Petrenko

Inszenierung: Amélie Niermeyer
Bühne: Christian Schmidt
Kostüme: Annelies Vanlaere
Licht: Olaf Winter
Choreographische Mitarbeit: Thomas Wilhelm
Kampftrainer: Ulf Kirschhofer
Chöre: Sören Eckhoff
Dramaturgie: Malte Krasting
Spielleiter I: Giulia Giammona
Spielleiter II: Georgine Balk

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Besetzung
Otello: Jonas Kaufmann
Jago: Gerald Finley
Cassio: Evan Leroy Johnson
Rodrigo: Galeano Salas
Lodovico: Bálint Szabó
Montano: Milan Siljanov
Ein Herold: Markus Suihkonen
Desdemona: Anja Harteros
Emilia: Rachael Wilson

Bayerisches Staatsorchester
Chor der Bayerischen Staatsoper


Wie ein Aufschrei zerreißt die Urgewalt des Orchesters die Stille, von einem Moment zum anderen tobt der Sturm vor der Küste Zyperns. Der Wind peitscht, Blitze zerschneiden den umtosten Himmel: Giuseppe Verdi hat den Aufruhr in den Herzen seiner Figuren in der revoltierenden Natur vorw
eggenommen. Seine vorletzte Oper, mit der er nach langer Schaffenspause wieder das musikdramatische Wort ergriff, packt den Hörer an der Gurgel und lässt ihn bis zum unausweichlichen Ende nicht mehr los. Wie Otello, der erfolgreiche Feldherr, sich im Intrigengespinst Jagos verfängt; wie der unheilvolle Samen der Eifersucht gedeiht und Otellos Liebe zu seiner Frau Desdemona schon am Hochzeitstag zu zersetzen beginnt; wie Desdemona, „obwohl sie ahnt oder spürt, dass dieses Unheil auf sie zukommt und dass Otello in der Lage ist, sie aus Eifersucht umzubringen, dennoch insistiert“ (Amélie Niermeyer) – Verdi hat mit seinem Otello ein Operndrama geschaffen, wie es knapper, direkter, intensiver und schöner bis dahin nicht gekannt war und bis heute unübertroffen ist.

Vorstellungsdauer: n. n.

Veranstaltungsort: Bayerische Staatsoper – Nationaltheater

 

Quelle: https://www.staatsoper.de/

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