Raymonda

Raymonda

Choreographie Marius Petipa / Ray Barra · Komponist Alexander Glasunow

 

Musikalische Leitung: Michael Schmidtsdorff
Choreographie: Marius Petipa
Neueinstudierung: Ray Barra
Bühne und Kostüme: Klaus Hellenstein
Licht: Christian Kass
Musikalische Einrichtung: Maria Babanina

 

Wie hat Ihnen/Dir die Vorstellung "Raymonda" gefallen?

Ergebnis ansehen

Loading ... Loading ...

Besetzung

Raymonda: N.N.
Graf Jean de Brienne: N.N.
Abderakhman: N.N.
Die Weisse Dame: N.N.
Clémence, 3 Akt Grand Pas: N.N.
Henriette, 3. Akt Grand Pas: N.N.
Bernard de Ventadour, 3. Akt Grand Pas: N.N.
Béranger, 3. Akt Grand Pas: N.N.
Gräfin Sybille: N.N.

Solisten und Ensemble des Bayerischen Staatsballetts
Bayerisches Staatsorchester

 

Raymonda, uraufgeführt 1898 im Kaiserlichen Marientheater zu St. Petersburg, ist das letzte große Werk des Choreographen Marius Petipa, des Schöpfers von Dornröschen, Nussknacker und Don Quijote. Zur Musik von Alexander Glasunow steht dieses Ballett gleichrangig neben den großen Tschaikowsky-Werken. War Petipa bei der Kreation von Raymonda ein weltberühmter Künstler in seiner letzten Schaffensphase, so hatte sich der 32-jährige Alexander Glasunow gerade einen Namen als junges Nachwuchstalent gemacht. Zusammen schufen sie den späten Höhepunkt der zaristischen Ballettära St. Petersburgs, der unseren Begriff von Ballettklassik bis heute prägt.

Der Choreograph Ray Barra, der in München bereits Schwanensee und Don Quijote bearbeitete, zeichnet auch für die Raymonda-Adaption beim Bayerischen Staatsballett verantwortlich. Er hat die choreographische Überlieferung von Marius Petipa bewahrt, dabei aber das Drama um die Titelheldin intensiver herausgearbeitet. Raymonda steht zwischen zwei Männern: dem ihr seit früher Jugend verlobten Kreuzritter Jean de Brienne und dem sarazenischen Kalifen von Córdoba, Abderakhman, der sie umwirbt und zu entführen versucht. Zwar wird Abderakhman von Jean im Kampf getötet, so dass ein prunkvolles Hochzeitsfest zum Höhepunkt des Balletts werden kann. Aber Raymonda wird die Begegnung mit Abderakhmans verstörender erotischer Urkraft und den tiefen Konflikt, durch den sie gehen musste, nicht vergessen.

Vorstellungsdauer: ca. 2 Std. 35, eine Pause

 
Veranstaltungsort: Bayerische Staatsoper – Nationaltheater

 

Quelle: https://www.staatsoper.de/

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.