King Arthur

King Arthur

Semi-Oper
Musik von Henry Purcell
Libretto nach John Dryden
Fassung für das Staatstheater am Gärtnerplatz von Torsten Fischer und Herbert Schäfer

Gesungen in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Musikalische Leitung: Howard Arman
Video: Thomas Mahnecke
Regie: Torsten Fischer
Choreografie: Karl Alfred Schreiner
Bühne / Kostüme: Herbert Schäfer / Vasilis Triantafillopoulos
Licht: Wieland Müller-Haslinger
Choreinstudierung: Felix Meybier
Dramaturgie: David Treffinger

 

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Besetzung

Frances Lucey,
Sophie Mitterhuber,
Ann-Katrin Naidu,
Judith Rosmair,
Camille Schnoor,
Juan Carlos Falcón,
Markus Gertken,
Christoph Seidl,
Timos Sirlantzis,
Alexandros Tsilogiannis,
Simon Zigah u.a.

Ballett und Chor des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz

 

Heftig tobt der Krieg zwischen England und Sachsen, und schmerzlich rast der Kampf der Herzen. Der sagenhafte König Arthur zieht in die Schlacht gegen den Sachsenkönig Oswald, um sein Reich vor heidnischer Herrschaft zu bewahren. Doch zwischen den feindlichen Fürsten stehen nicht nur politische und religiöse Konflikte, beide lieben und begehren auch dieselbe Frau: Prinzessin Emmeline von Cornwall. Das sehende Herz der blinden Prinzessin brennt für Arthur, aber im wilden Treiben des Krieges, geführt von irdischen Streitmächten und losen Geistwesen aus infernalen Zwischenreichen, gilt es, ein nicht nur physisches Kräftemessen zu bestehen.

Mit der 1691 im Londoner Dorset Garden Theatre uraufgeführten Semi-Oper »King Arthur« erreichten der Theaterdichter John Dryden und der Komponist Henry Purcell ein gelungenes Zusammenspiel zwischen Musiktheater, Schauspiel, Tanz und Bühnenzauber und setzten neue Maßstäbe für die britische Musiktheaterkultur. Ursprünglich hatte Dryden den Dramentext bereits 1684 für das 25. Jubiläum der englisch-monarchischen Restauration Charles II. geschrieben, musste das Werk jedoch nach dessen Tod 1685 und den darauffolgenden Querelen, die zur Katholisierung Englands führten, gründlich überarbeiten. Zudem verlangte auch die Musik Purcells, der 1690 mit der Komposition beauftragt wurde, einige Änderungen in der Dichtung, denen sich Dryden, seine literarischen Ambitionen hintanstellend, kampflos fügte, denn »diese Art von Theater ist für Aug’ und Ohr, nicht für den Leser kreiert.« Auch wenn »King Arthur« – nicht zuletzt wegen seiner Zwitterform zwischen Musiktheater und Schauspiel – eher zu den populären Raritäten als zu den Klassikern des Repertoires zählt, so sind doch einzelne Nummern, wie beispielsweise der berühmte »Cold Song«, weit über Expertenkreise hinaus bekannt. In der Inszenierung von Torsten Fischer, der für das Gärtnerplatztheater bereits »Aida« in Szene setzte, der Choreografie von Ballettdirektor Karl Alfred Schreiner und unter der Stabführung von Chefdirigent Marco Comin wird die konfliktreiche Geschichte zweier politisch, religiös und privat entzweiter Könige zu einem szenisch wie musikalisch aufregenden Theaterereignis.

Vorstellungsdauer: ca. 2 Std. 15, eine Pause


Veranstaltungsort: Staatstheater am Gärtnerplatz
Quelle: https://www.gaertnerplatztheater.de
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