Giselle

Giselle

Ballet phantastique in zwei Akten – 1841 / 1974

Inhaltsangabe

Giselle gilt als das romantische Ballett schlechthin. Es ist uns in Marius Petipas St. Petersburger Fassung überliefert. Ein Weinbauerndorf als romantischer Schauplatz. Romantisch auch die tragische Geschichte der herzkranken Giselle, die sich in Herzog Albrecht verliebt, der sich als Bauernjunge verkleidet in ihr Herz schleicht. Der eifersüchtige Hilarion deckt den Schwindel auf, Giselle verfällt dem Wahnsinn und stirbt.

Ewiger Schlaf ist ihr nicht vergönnt: Um Mitternacht steigt sie im Kreise der Wilis – die Geister von Bräuten, die vor ihrer Hochzeit gestorben sind – aus dem Grab. Jagdhüter Hilarion, der nachts an Giselles Grab trauert, verfällt ihrem Bann und wird in den Tod getrieben. Auch Herzog Albrecht ist von den grausamen Geistern zum Tode bestimmt, aber Giselles Liebe, die über den Tod hinausreicht, rettet ihm das Leben. Sie tanzt mit ihm, bis der Morgen herandämmert und die Wilis ihre Macht verlieren.

Neben der romantischen Geschichte und der überaus charmanten Musik bietet Giselle eine der anspruchsvollsten Ballerinenrollen überhaupt. Die Protagonistin kann alle Facetten ihrer Technik und schauspielerischer Möglichkeiten ausloten: Vom naiv verliebten Bauernmädchen bis zum den Tod überwindenden Geisterwesen.

Mitwirkende und Besetzung

Choreographie: Peter Wright
Musik: Adolphe Adam
Bühne und Kostüme: Peter Farmer
Musikalische Leitung: Valery Ovsyanikov/Robertas Šervenikas

Solisten und Ensemble des Bayerischen Staatsballetts
Bayerisches Staatsorchester

Veranstalterinfos

Vorstellungsdauer: ca. 2 Std. 15, eine Pause

Veranstaltungsort: Nationaltheater

Quelle: https://www.staatsoper.de

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