Die Kameliendame

Die Kameliendame

Choreographie: John Neumeier
Komponist: Frédéric Chopin

 

Musikalische Leitung: Michael Schmidtsdorff
Choreographie: John Neumeier
Bühne und Kostüme: Jürgen Rose

 

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Besetzung
Marguerite Gautier: N.N.
Armand Duval: N.N.
Monsieur Duval: N.N.
Manon Lescaut: N.N.
Des Grieux: N.N.
Prudence Duvernoy: N.N.
Olympia: N.N.
Gaston Rieux: N.N.
Pianist: Dmitry Mayboroda
Pianist – Auf dem Lande: Peter Chukhnóv

Solisten und Ensemble des Bayerischen Staatsballetts
Bayerisches Staatsorchester

 

Alexandre Dumas’ epochemachender Roman La dame aux camélias wurde zur Vorlage von Opern (La Traviata), unzähligen Filmen und Balletten. John Neumeier kreierte seine Version des Stoffes 1978 für Marcia Haydée und das Stuttgarter Ballett.

Die erschütternde Geschichte um die lungenkranke Kurtisane Marguerite Gautier und den ihr verfallenen jungen Armand erzählt Neumeier in dichtester Choreographie und mit beispielloser dramaturgischer Raffinesse, die sich an filmischen Strukturen orientiert.

Dazu kommt die Musik von Frédéric Chopin, deren romantische Virtuosität und existentielle Verlorenheit dem Ballett vollends das Siegel tiefster Wahrhaftigkeit aufdrückt. Chopins Zweites Klavierkonzert, die Romanze aus seinem Ersten Klavierkonzert, die Grande Fantasie op. 13 und die Grande Polonaise brillante op. 22 werden ergänzt durch reine Klavierkompositionen, wie die g-moll Ballade, die Préludes Nr. 2, 15, 17 und 24 aus op. 28, die Walzer Nr. 1 und 3 sowie die Trois Ecossaises aus op. 72. Eine musikalische Klammer bildet das Largo aus der h-moll Sonate op. 58, das an dramaturgisch entscheidenden Stellen auftaucht.

Raffiniert nimmt Neumeier außerdem ein Motiv der Romanvorlage auf, indem er das unglückliche Schicksal von Marguerite und Armand im ‘Bühnenschicksal’ zweier anderer Romanfiguren aus einem früheren Jahrhundert, Manon Lescaut und ihres Liebhabers Des Grieux, spiegelt. Seit der Uraufführung von Neumeiers Werk gehören die Hauptpartien zu den begehrtesten Rollen großer Tanzschauspieler, die darin herausfordernde tanztechnische Aufgaben und unvergleichliche Möglichkeiten finden, in denkbar differenzierteste Charaktere einzutauchen.

 

Vorstellungsdauer: ca. 2 Std. 55, zwei Pausen

Veranstaltungsort: Bayerische Staatsoper – Nationaltheater

 

Quelle: https://www.staatsoper.de/

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