Der Nußknacker – NAT

Der Nußknacker

Choreographie: John Neumeier
Komponist: Peter I. Tschaikowsky

 

Musikalische Leitung: Robertas Šervenikas
Inszenierung und Choreographie: John Neumeier
Bühnenbild und Kostüme: Jürgen Rose
Musik: Peter I. Tschaikowsky

 

 

Wie hat Ihnen/Dir die Vorstellung "Der Nußknacker" gefallen?

Ergebnis ansehen

Loading ... Loading ...

Besetzung

Solisten und Ensemble des Bayerischen Staatsballetts
Bayerisches Staatsorchester

 

 

 

 

 

Warum muss Der Nussknacker ein Weihnachtsmärchen sein? Muss er gar nicht. Ein Wintermärchen vielleicht. Und das ist er – ein Geburtstagsgeschenk für Marie. John Neumeier erzählt in seinem stimmungsvollen, poetischen Ballett E.T.A. Hoffmanns Märchen vom “Nussknacker und Mäusekönig” etwas anders. “So ward ein Klassiker geboren”, schreibt Dorion Weickmann, “eine unverwüstliche Säule des Repertoires, voller ‘Mitteilungen über menschliche Verhältnisse, die zur Zeit der Entstehung dieser Werke gültig waren und heute noch gültig sind’.” So Neumeier 1975, vier Jahre, nachdem er dem Nussknacker ein frisches Gesicht gegeben, oder besser noch: das alte neu modelliert hatte. Der amerikanische Choreograph, damals wie heute Ballettchef in Hamburg, häutete die über Jahrzehnte vergorenen Schalen der Handlungs-Zwiebel, bis deren Innerstes zutage lag: Marie, die dabei ist, erwachsen zu werden, ihre Probleme, ihre Empfindungen. Mit süffisantem Witz, barocker Eleganz und feinporiger Psychodramatik entwarf Neumeier ein Tableau, das Hoffmanns Original zur Kenntlichkeit entstellt. Sein Nussknacker ist ein kühn geschliffener Gesellschaftsspiegel, ein Familienporträt ebenso wie die ergreifende Schilderung einer rite de passage und nicht zuletzt: die allerehrfürchtigste Verbeugung vor der hohen Schule des Balletts. Kein geringerer als der große Petipa (alias Drosselmeier!) entführt Marie in eine fremde (Traum)-Theater-Welt, in der sie den Gestalten großer Ballette begegnet und deren Charme und Faszination erliegt, – und der Zuschauer mit ihr.

 

Vorstellungsdauer: ca. 2 Std. 30, eine Pause

Veranstaltungsort: Bayerische Staatsoper – Nationaltheater

 

Quelle: https://www.staatsoper.de/

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.