Das Rheingold

Das Rheingold

Vorabend des Bühnenfestspiels „Der Ring des Nibelungen“ – 1869

Komponist Richard Wagner · Dichtung vom Komponisten

 

 

Inhaltsangabe

Die unberührte Magie der Es-Dur-Klänge in den ersten Takten des Rheingold währt nicht lange. Stattdessen entsteht eine Welt, die fünfzehn Musikstunden später ihren eigenen Untergang nicht aufhalten kann. In dieser Welt verstößt man gegen die Natur und will sich nicht an Gesetze halten. Gier, Macht, Fluch herrschen vor. Alberich stiehlt den Rheintöchtern das Gold, knechtet seine Arbeiter und riecht die Weltmacht. Diese beansprucht Wotan für sich und raubt gemeinsam mit Loge Ring, Gold und Tarnhelm. Sein Bauprojekt will er mit der Existenzgrundlage für seine Götterfamilie bezahlen – die Gattin wehrt sich. Den verfluchten Ring muss Wotan den beiden Riesen überlassen, neiderfüllt bringt der eine den anderen um. Der Glanz der Götterburg erstrahlt erst nach dem Gewitter, für Loge liegt die Burg bereits auf dem Weg zum Ende.

Im 1869 am Münchner Nationaltheater uraufgeführten Vorabend der Tetralogie verstricken sich die Fäden, verliert das Wasser seinen Glanz und verdunkeln sich die Wolken.

Mitwirkende und Besetzung

Musikalische Leitung: Valery Gergiev
Inszenierung: Andreas Kriegenburg
Bühne: Harald B. Thor
Kostüme: Andrea Schraad

Wotan: John Lundgren
Donner: Milan Siljanov
Froh: Matthew Newlin
Loge: Benjamin Bruns
Alberich: Johannes Martin Kränzle
Mime: Wolfgang Ablinger-Sperrhacke
Fasolt: Christof Fischesser
Fafner: Ain Anger
Fricka: Daniela Sindram
Freia: Mirjam Mesak
Erda: Judit Kutasi
Woglinde: Elsa Benoit
Wellgunde: Samantha Hankey
Floßhilde: Jennifer Johnston

Bayerisches Staatsorchester

Veranstalterinfos

Vorstellungsdauer: ca. 2 Std. 25

Veranstaltungsort: Nationaltheater

Quelle: https://www.staatsoper.de

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