Theaterjugendring München

Sinfonie in C / In the Night / Adam is

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Sinfonie in C / In the Night / Adam is

Choreographie George Balanchine / Jerome Robbins / Aszure Barton · Komponist Georges Bizet / Fréderic Chopin / Curtis Macdonald

 

Musikalische Leitung: Michael Schmidtsdorff

Sinfonie in C

Choreographie: George Balanchine
Musik: Georges Bizet
Einstudierung: Colleen Neary

In the Night

Choreographie: Jerome Robbins
Musik: Frédéric Chopin
Kostüme: Anthony Dowell
Licht: Jennifer Tipton
Einstudierung: Christine Redpath

Adam is – UA Barton (2015)

Choreographie: Aszure Barton
Musik: Curtis Macdonald
Kostüme: Michelle Jank
Bühne/Licht: Burke Brown
Video: Tobin del Cuore

 

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Besetzung

Solisten und Ensemble des Bayerischen Staatsballetts
Bayerisches Staatsorchester

 

 

 

 

 

 

Zwei Meisterwerken des klassischen Tanzes stellt dieser Abend eine Uraufführung gegenüber. In Sinfonie in C verbindet sich die jugendliche Genialität des sechzehnjährigen Georges Bizet mit der reifen Meisterschaft George Balanchines. Zu den vier Sätzen der Symphonie choreographiert Balanchine eine Hymne auf den klassischen Tanz.

Der ursprüngliche Titel – Le Palais de Cristal – drückt die Atmosphäre von Glanz, Heiterkeit und blitzender Virtuosität noch plastischer aus als der später festgelegte und bis heute geltende Titel, der die geistige Reinheit und Abstraktheit dieses Tanzfestes in der Sprache der danse d’école hervorhebt. Sinfonie in C wird seit 1975 auch in München getanzt und mit gutem Grund für immer neue Generationen von Tänzern und Publikum zur Premiere.

In the Night steht paradigmatisch für das Werk von Balanchines großem Komplementär, Jerome Robbins. Drei Tänzerpaare und vier Nocturnes von Chopin – das Ballett entführt uns in eine Welt der Empfindungen, führt uns choreographisch immer wieder an die Grenzen des klassischen Tanzes, ohne sie gewaltsam zu überschreiten. Robbins, der Meister des Broadway, ist auch ein Meister höchsten Kunstanspruchs – beides zu vereinen gelingt ihm wie keinem anderen Choreographen des 20. Jahrhunderts.

Aszure Barton kreierte 2014 ihr erstes Werk für das Bayerische Staatsballett (Konzert für Violine und Orchester), eine von der Musik inspirierte Hymne auf die tänzerische und emotionale Kraft des Münchner Ensembles.Im Rahmen dieser Premiere nun wird sie der weiblich dominierten Sinfonie in C ein reines Männerensemble gegenüberstellen, für das der in New York lebende Kanadier Curtis Macdonald die Musik komponiert. Barton gehört zu der jungen Generation von Choreographen, die keine Berührungsängste kennen, sei es gegenüber der klassischen Hochkunst, sei es gegenüber reinem Entertainment. So arbeitet sie für asketische Avantgarde-Unternehmen wie das Baryshnikow Art Center, für klassische und moderne Ensembles wie das American Ballet Theatre oder das Nederlands Dans Theater ebenso wie für den Broadway. Insofern steht sie ganz in der Tradition von Jerome Robbins.

 

Vorstellungsdauer: ca. 2 Std. 05, eine Pause

 


 

 
Veranstaltungsort: Bayerische Staatsoper – Nationaltheater

 

Quelle: https://www.staatsoper.de/