Theaterjugendring München

PARSIFAL

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PARSIFAL

Ein Bühnenweihfestspiel in drei Aufzügen

Komponist Richard Wagner · Libretto vom Komponisten
In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln | Neuproduktion

Premiere: 28.06.2018

 

Musikalische Leitung: Kirill Petrenko
Inszenierung: Pierre Audi
Bühne: Georg Baselitz
Kostüme: Florence von Gerkan
Licht: Urs Schönebaum
Chor: Sören Eckhoff
Dramaturgie: Benedikt Stampfli

 

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Besetzung

Amfortas: Christian Gerhaher 
Titurel: Bálint Szabó
Gurnemanz: René Pape
Parsifal: Jonas Kaufmann
Klingsor: Wolfgang Koch
Kundry: Nina Stemme
Erster Gralsritter: Kevin Conners
Zweiter Gralsritter: Callum Thorpe
Stimme aus der Höhe: Rachael Wilson
Erster Knappe: Elsa Benoit
Zweiter Knappe: Tara Erraught
Dritter Knappe: Manuel Günther
Vierter Knappe: Matthew Grills
Blumenmädchen: Golda Schultz, Elsa
Benoit, Selene Zanetti, Tara Erraught,
Alyona Abramowa, Rachael Wilson

Bayerisches Staatsorchester
Chor der Bayerischen Staatsoper

 

„O, wunden-wundervoller heiliger Speer!“ – der Gralsritter Gurnemanz weiß, dass der Verlust der Waffe seinem König Amfortas und der Gralsgemeinschaft eine fatale Wunde zugefügt hat. Inbrünstig hofft er, dass die übersinnliche und rätselhafte Kundry ihm weiterhelfen kann. Vergebens. Es muss also ein anderes Wunder geschehen, damit Amfortas’ Wunde geschlossen werden kann. Zu Beginn von Richard Wagners letztem Musikdrama, dem Bühnenweihfestspiel Parsifal, deutet nichts darauf hin, dass der draufgängerische Jüngling, der soeben mit Pfeil und Bogen einen heiligen Schwan geschossen hat, Wunden heilen und Wunder vollbringen wird. Von der Außenwelt isoliert aufgewachsen, ist sein Wissen und Erfahrungsschatz rudimentär, selbst seine Herkunft kennt er kaum. Erst als dieser „reine Tor“ auf Kundry trifft, erkennt er sein Schicksal und unmittelbar nachdem sie ihn lange und innig geküsst hat, wird er durch die Erfahrung unerschöpflichen Mitleids zum Wissenden. „Amfortas!“, schreit Parsifal auf und beschwört unmittelbar danach empathisch die Wunde, die nun auch in ihm brenne. Seine Bestimmung, mit dem heiligen Speer A mfortas’ Wunde zu heilen, ist nun offenbar. Klingsor, der Zauberer und abtrünnige Gralsritter, will den Auserwählten von seiner Berufung abhalten und schleudert daher den heiligen Speer nach ihm, doch die Waffe bleibt über Parsifals Haupt schweben. Hier verschmelzen zwei zentrale T hemen der Oper miteinander: Wunde und Wunder. Durch ein Wunder verwundet der Speerwurf Parsifal nicht. Nach einer Irrfahrt auf der Suche nach Amfortas kommt es zur Krönung Parsifals, der während den Gesängen „Höchsten Heiles Wunder!“ und durch den Speer dessen Heilung vollbringt.

Vorstellungsdauer: n. n.

 

Veranstaltungsort: Bayerische Staatsoper – Nationaltheater

 

Quelle: https://www.staatsoper.de/