Theaterjugendring München

Nathan der Weise

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Nathan der Weise

Schauspiel von Gotthold Ephraim Lessing

 

Regie: Christian Stückl
Bühne & Kostüme: Stefan Hageneier
Musik: Tom Wörndl

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Besetzung

Saladin: Pascal Fligg
Melek: Paul Behren
Nathan: August Zirner
Recha: Constanze Wächter
Daja: Mara Widmann
Tempelherr: Jakob Geßner
Al-Hafi: Mehmet Sözer
Patriarch: Thomas Kylau
Klosterbruder: Jean-Luc Bubert

 

Schulmaterial des Theaters

 

Als Nathan, ein wohlhabender Jude, von einer Geschäftsreise zurückkehrt, erfährt er, dass seine Tochter Recha dank eines christlichen Tempelherrn vor dem Feuertod bewahrt wurde. Daja, gläubige Christin und Gesellschafterin in seinem Hause, sieht darin ein göttliches Wunder. Recha und ihr junger Retter verlieben sich, doch Nathan hat zunehmend Vorbehalte. Indes gehen Sultan Saladin, dem muslimischen Herrscher der Stadt, die Gelder aus, die er für eine Fortsetzung des Krieges mit den Katholiken benötigt. Er befolgt den Ratschlag seines Bruders Melek und lässt Nathan zu sich rufen. Bevor er diesen um ein Darlehen bittet, stellt er ihm die Frage nach der wahren Religion. Nathan hilft sich mit einem schlauen Einfall und erzählt Saladin ein Märchen: die Ringparabel.

Lessings Drama spielt in Jerusalem, der Stadt der Weltreligionen, zur Zeit der Kreuzzüge. Es zeigt die Verwandtschaft von Judentum, Christentum und Islam und handelt von der Idee einer aufgeklärten Humanität. Nathan der Weise erzählt von religiösem Fanatismus und proklamiert das Prinzip friedliebender koexistierender Religionen in einer toleranten Gesellschaft.

 

Vorstellungsdauer: ca. 3 Std., eine Pause

 


Veranstaltungsort: Münchner Volkstheater

Quelle: https://www.muenchner-volkstheater.de/