Theaterjugendring München

Maria Stuarda

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Maria Stuarda

Tragedia lirica

Musik von Gaetano Donizetti
Libretto von Giuseppe Baldari

 

Musikalische Leitung: Anthony Bramall
Regie: Michael Sturminger
Bühne / Kostüme: Andreas Donhauser / Renate Martin
Licht: Michael Heidinger
Choreinstudierung: Felix Meybier
Dramaturgie: Daniel C. Schindler

 

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Besetzung

mit Jennifer O’Loughlin, Ann-Katrin Naidu, Nadja Stefanoff I Lucian Krasznec, Matija Meić, Levente Páll, Christoph Seidl u.a.

Chor des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz

 

 

 

 

Elisabeth Tudor ist Königin von England. Ihre erbitterte Rivalin ist die schottische Königin Maria Stuart, die, von ihrem Volk verstoßen und seither in Gefangenschaft lebend, ebenfalls Ansprüche auf den englischen Thron erhebt. Graf von Leicester, Elisabeths Favorit, ist unsterblich in Maria verliebt und versucht daher, zwischen den Kontrahentinnen zu vermitteln. Als es schließlich zu einem Treffen der beiden Königinnen kommt, eskaliert die Situation: Statt um Gnade zu flehen, beleidigt Maria ihre königliche Cousine und provoziert hierdurch den endgültigen Bruch mit ihr. Nach langem Zögern sowie aus Zorn über Leicesters heimliches Ränkespiel unterzeichnet Elisabeth schließlich Marias Todesurteil.

Eigentlich bereits im Jahr 1834 als eine Auftragsarbeit für das Teatro San Carlo in Neapel entstanden, sollte Gaetano Donizettis Oper »Maria Stuarda« ihre Uraufführung schließlich erst am 30. Dezember 1835 an der Mailänder Scala erleben. Schwierigkeiten mit den neapolitanischen Zensurbehörden hatten dazu geführt, dass Donizettis Adaption von Friedrich Schillers berühmtem Ideendrama dort zunächst in einer völlig entstellten Form – und folglich mit nur geringem Erfolg – unter dem Titel »Buondelmonte« aufgeführt worden war. Doch auch der Mailänder Uraufführung, die sich zurück auf das wesentlich bühnenwirksamere Ursprungslibretto von Giuseppe Bardari besann, sollte aufgrund zweier vollkommen indisponierter Sängerinnen kein nennenswerter Erfolg beschieden sein, weshalb das Werk in der Folge für lange Zeit in der Versenkung verschwand. Erst im Laufe des 20. Jahrhunderts konnte sich das Stück durch die Interpretation herausragender Sängerinnen allmählich einen festen Platz im Repertoire der internationalen Opernbühnen erobern. Nach seiner überaus erfolgreichen Inszenierung von Vincenzo Bellinis »La sonnambula« setzt Regisseur Michael Sturminger nun auch Donizettis klingendes Psychogramm zweier aufs engste miteinander verbundener Frauengestalten für das Münchner Publikum neu in Szene.

Vorstellungsdauer:

Veranstaltungsort: Staatstheater am Gärtnerplatz

Quelle: https://www.gaertnerplatztheater.de