Theaterjugendring München

Madama Butterfly

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Madama Butterfly

Japanische Tragödie in drei Akten

Komponist Giacomo Puccini · Libretto von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Musikalische Leitung: Daniele Callegari
Inszenierung: Wolf Busse
Bühne: Otto Stich
Kostüme: Silvia Strahammer
Chor: Stellario Fagone

 

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Besetzung

Cio-Cio-San: Svetlana Aksenova
Suzuki: Elizabeth DeShong
B. F. Pinkerton: Wookyung Kim
Kate Pinkerton: Niamh O’Sullivan
Sharpless: Andrea Borghini
Goro Nakodo: Carlo Bosi
Der Fürst Yamadori: Sean Michael Plumb
Onkel Bonzo: Goran Jurić
Yakusidé: Igor Tsarkov
Der Kaiserliche Kommissär: Milan Siljanov

Bayerisches Staatsorchester
Chor der Bayerischen Staatsoper

 

Die US-Streitkräfte zeigten immer weltweit Präsenz: Der amerikanische Leutnant Pinkerton hat in Nagasaki mit Cio-Cio-San, „Butterfly“, ein Verhältnis. Sie bekommt ein Kind von ihm. Er reist ab. Nach drei Jahren kehrt er – begleitet von seiner amerikanischen Gattin – nach Japan zurück und will das Kind holen. Butterfly begeht Selbstmord.

1. Akt

Der amerikanische Marineoffizier Pinkerton besichtigt mit dem Heiratsvermittler Goro ein Landhaus in der Nähe Nagasakis, das er gekauft hat, um dort mit der Geisha Butterfly zu wohnen, die er nach japanischem Recht heiraten will. Dieses Recht besagt aber, daß er zu jeder Zeit und ohne weiteres seine Frau verlassen kann. Leichtfertig geht er über die Warnung des amerikanischen Konsuls Sharpless hinweg, der ihm sagt, Butterfly meine es ernst mit ihrer Liebe und Ehe. – Er trinkt, bevor Butterfly erscheint, auf den »künftigen Ehebund mit einer echten Amerikanerin«. -Mit ihren Freundinnen erscheint Butterfly, gefolgt von den Verwandten. – Die Ehezeremonie ist gerade beendet, als wütend der Onkel Butterflys naht, der sie verflucht, weil sie vom Glauben der Väter abgefallen sei. Von allen gemieden und ausgestoßen hat Butterfly nur noch ihre Liebe.

2. Akt

Drei Jahre sind vergangen. Nach kurzem Glück hat Pinkerton Butterfly verlasssen. Sie lebt mit ihrer Dienerin Suzuki und wartet voller Zuversicht noch immer auf die Rückkehr ihres Mannes, obwohl sie kein Lebenszeichen von ihm erhielt. Der Konsul besucht Butterfly. Er erklärt ihr, Pinkerton käme nie mehr zu ihr zurück. Daß Pinkerton inzwischen eine Amerikanerin zur Frau nahm, vermag er Butterfly nicht mehr zu sagen, als sie triumphierend Pinkertons Kind herbeiholt. Sharpless verläßt das Haus, nachdem er ihr geraten hat, den reichen Yamadori zu heiraten, der um sie geworben hatte. Sie aber fühlt sich an Pinkerton gebunden und lehnt ab. Da ertönt die Kanone im Hafen. Butterfly erkennt das Schiff Pinkertons. Voller Hoffnung und Freude schmückt sie die Zimmer und erwartet im Brautkleid den Geliebten.

3. Akt

Der Morgen bricht an. Vergebens hat Butterfly die ganze Nacht gewartet. Schließlich geht sie mit dem Kind im Arm ins Nebengemach, um etwas zu ruhen. Pinkerton und Sharpless treten ein. Suzuki erfährt alles. Jammernd verspricht sie, Butterfly vorzubereiten. Voller Reue flieht Pinkerton. Butterfly, von Stimmen aufgeweckt, erscheint; voll Hoffnung sucht sie Pinkerton. Plötzlich erscheint eine fremde Dame. Durch Sharpless erfährt Butterfly die Wahrheit. Aber damit nicht genug – man fordert auch noch das Kind. Für Butterfly bleibt nur der Tod.

 

Vorstellungsdauer: ca. 2 Std. 55, eine Pause

 

 
Veranstaltungsort: Bayerische Staatsoper – Nationaltheater

 

Quelle: https://www.staatsoper.de/