Theaterjugendring München

Lady Macbeth von Mzensk

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Lady Macbeth von Mzensk

Oper in vier Akten und neun Bildern

Komponist Dmitri Schostakowitsch · Libretto von Aleksander G. Preiss und vom Komponisten nach der gleichnamigen Erzählung von Nikolaj S. Leskow
In russischer Sprache mit deutschen Untertiteln

 

Musikalische Leitung: Kirill Petrenko
Inszenierung: Harry Kupfer
Bühne: Hans Schavernoch
Kostüme: Yan Tax
Video: Thomas Reimer
Licht: Jürgen Hoffmann
Produktionsdramaturgie: Malte Krasting
Chor: Sören Eckhoff

 

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Besetzung

Boris Timofejewitsch Ismailow: Anatoli Kotscherga
Sinowij Borissowitsch Ismailow: Sergey Skorokhodov
Katerina Ismailowa: Anja Kampe
Sergej: Misha Didyk
Aksinja: Heike Grötzinger
Der Schäbige: Kevin Conners
Verwalter: Christian Rieger
Hausknecht: Sean Michael Plumb
Pope: Goran Jurić
Polizeichef: Alexander Tsymbalyuk
Polizist: Kristof Klorek
Lehrer: Dean Power
Sergeant: Peter Lobert
Wächter: Igor Tsarkov
Sonjetka: Anna Lapkovskaja
Alter Zwangsarbeiter: Alexander Tsymbalyuk
Zwangsarbeiterin: Selene Zanetti

Bayerisches Staatsorchester
Chor der Bayerischen Staatsoper

 

Eine junge Frau, reich verheiratet und elend einsam, eingesperrt in einer Welt, in der die Rohheit herrscht: Katerina ist voller Lebenslust und Liebesverlangen – aber ihr Mann impotent und ihr Schwiegervater ein Tyrann. Kein Wunder, dass sie sich danach sehnt, aus diesem Leben in Zwängen auszubrechen. Als Sergej am Hof der Familie zu arbeiten anfängt, erscheint er ihr als Retter, doch ihre Affäre mit dem Knecht ist der Beginn einer kriminellen Karriere. 

Die 1934 in Leningrad uraufgeführte Oper Lady Macbeth von Mzensk schildert den Versuch einer Selbstverwirklichung, der im Verbrechen endet und vier Menschen das Leben kostet. Schostakowitsch erzählt diese Geschichte mit einer unerhörten Musik, die brodelt und glüht und knallt. Katerinas Kampf um ein glücklicheres Leben schließt das Verlangen nach sexueller Erfüllung ein – und die drastische Darstellung dieses Moments führte zum langjährigen Verbot der Oper in der Sowjetunion, ein Verbot, das den Komponisten beinahe ins Lager gebracht hätte. Die in Lady Macbeth von Mzensk behandelte Frage, wie weit der Mensch gehen darf, um sich aus unwürdigen Verhältnissen zu befreien, hat ihre Aktualität ungebrochen behalten.

Vorstellungsdauer: n. n.

 
Veranstaltungsort: Bayerische Staatsoper – Nationaltheater

 

Quelle: https://www.staatsoper.de/