Theaterjugendring München

King Arthur

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King Arthur

Musik von Henry Purcell – Libretto nach John Dryden
Fassung für das Staatstheater am Gärtnerplatz von Torsten Fischer.

Gesungen in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Musikalische Leitung: Marco Comin
Regie: Torsten Fischer
Choreografie: Karl Alfred Schreiner
Bühne und Kostüme: Herbert Schäfer / Vasilis Triantafillopoulos
Licht: Wieland Müller-Haslinger
Dramaturgie: David Treffinger

 

 

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Besetzung

Frances Lucey
Sophie Mitterhuber
Ann-Katrin Naidu
Elaine Ortiz Arandes
Judith Rosmair
Camille Schnoor
Leela Subramaniam
Juan Carlos Falcón
Tobias Greenhalgh
Christoph Seidl u. a.

Ballett des Staatstheaters am Gärtnerplatz

Chor des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz

 

 

Heftig tobt der Krieg zwischen England und Sachsen, und schmerzlich rast der Kampf der Herzen. Der sagenhafte König Arthur zieht in die Schlacht gegen den Sachsenkönig Oswald, um sein Reich vor heidnischer Herrschaft zu bewahren. Doch zwischen den feindlichen Fürsten stehen nicht nur politische und religiöse Konflikte, beide lieben und begehren auch dieselbe Frau: Prinzessin Emmeline von Cornwall. Das sehende Herz der blinden Prinzessin brennt für Arthur, aber im wilden Treiben des Krieges, geführt von irdischen Streitmächten und losen Geistwesen aus infernalen Zwischenreichen, gilt es, ein nicht nur physisches Kräftemessen zu bestehen.

Mit der 1691 im Londoner Dorset Garden Theatre uraufgeführten Semi-Oper »King Arthur« erreichten der Theaterdichter John Dryden und der Komponist Henry Purcell ein gelungenes Zusammenwirken von Musiktheater, Schauspiel, Tanz und Bühnenzauber und setzten neue Maßstäbe für die britische Musiktheaterkultur. Ursprünglich hatte Dryden den Dramentext bereits 1684 für das 25. Jubiläum der englisch-monarchischen Restauration Charles II. geschrieben, musste das Werk jedoch nach dessen Tod 1685 und den darauffolgenden Querelen, die zur Katholisierung Englands führten, gründlich überarbeiten. Zudem verlangte auch die Musik Purcells, der 1690 mit der Komposition beauftragt wurde, einige Änderungen in der Dichtung, denen sich Dryden, seine literarischen Ambitionen hintanstellend, kampflos fügte, denn »diese Art von Theater ist für Aug’ und Ohr, nicht für den Leser kreiert.« Auch wenn »King Arthur« – nicht zuletzt wegen seiner Zwitterform zwischen Musiktheater und Schauspiel – eher zu den populären Raritäten als zu den Klassikern des Repertoires zählt, so sind doch einzelne Nummern, wie beispielsweise der berühmte »Cold Song«, weit über Expertenkreise hinaus bekannt. In der Inszenierung von Torsten Fischer, der für das Gärtnerplatztheater bereits »Aida« in Szene setzte, der Choreografie von Ballettdirektor Karl Alfred Schreiner und unter der Stabführung von Chefdirigent Marco Comin wird die konfliktreiche Geschichte zweier politisch, religiös und privat entzweiter Könige zu einem szenisch wie musikalisch aufregenden Theaterereignis.

Vorstellungsdauer: n.n.

Veranstaltungsort: Staatstheater am Gärtnerplatz – Reithalle

 

Quelle: https://www.gaertnerplatztheater.de/