Theaterjugendring München

Jean und Antonín

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Jean und Antonín

Zwei sinfonische Ballette (Uraufführung)

von Michael Keegan-Dolan und Karl Alfred Schreiner

Musik »Jean« von Jean Sibelius‘ Sinfonie Nr. 7 in C-Dur op. 105
Musik »Antonín« von Antonín Dvořáks Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88 (B 163)

 

 

Musikalische Leitung: Michael Brandstätter
Choreografie »Jean«: Karl Alfred Schreiner
Choreogfrafie »Antonín«: Michael Keegan-Dolan
Bühne: Heiko Pfützner
Kostüme: Bregje van Balen
Licht: Jakob Bogensperger
Dramaturgie: Michael Alexander Rinz / David Treffinger

 

 

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Besetzung

Ballett des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz

 

 

 

 

 

 

Lange Zeit standen Ballettkompositionen in Verruf, lediglich Gebrauchsmusik zu sein, die sich dem Tanz unterzuordnen hätten. Doch spätestens seit den großen Meisterwerken Peter I. Tschaikowskys herrscht Einigkeit darüber, dass Musik und Tanz, Klang und Bewegung nicht miteinander konkurrieren, sondern untrennbar zusammengehören. Die zunächst oft scharf kritisierte Idee, so genannte »absolute Musik« zu »vertanzen«, stammt aus der Zeit der berühmten Kompagnie »Ballets Russes«, die unter ihrem Gründer und Impresario Sergei Djagilew neue Maßstäbe im Tanztheater setzte und bewies, dass die Musik durch den Tanz nicht an Eigenständigkeit verliert, sondern eine neue Ebene dazugewinnt. Denn – um mit Igor Strawinsky zu sprechen: »Es genügt nicht, dass man Musik nur hören kann. Man muss Musik auch sehen können.«

Zwei Meisterwerke der Sinfoniegeschichte bilden die musikalische Substanz des sinfonischen Balletts »Jean und Antonín«. Die Sinfonie Nr. 7 des finnischen Komponisten Jean Sibelius aus den Jahren 1918–1924 sowie die Sinfonie Nr. 8 des Tschechen Antonín Dvořák von 1889 / 99 sind nicht nur Klassiker des Repertoires, sondern auch Höhepunkte der orchestralen Ausdruckskraft. Jede für sich ist ein Bekenntnis zur Heimat und zur Natur und bettet die menschliche Seele in die magische Aura der Schöpfung. Mit »Jean und Antonín« kreieren Ballettdirektor Karl Alfred Schreiner und Gast-Choreograf Michael Keegan-Dolan, der als einer der renommiertesten irischen Tanzschöpfer der Gegenwart gilt, einen sinnlichen Doppelabend, in dem orchestrale Farben in virtuose Bewegungen übersetzt werden und die feierliche und dämmrige Urkraft der finnischen Zauberwelt auf die freudvolle wie melancholische Sphäre des böhmischen Landes trifft.
Veranstaltungsort: Staatstheater am Gärtnerplatz – Reithalle

 

Quelle: https://www.gaertnerplatztheater.de/