Theaterjugendring München

Hänsel und Gretel

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Hänsel und Gretel

Märchenoper in drei Bildern

Komponist Engelbert Humperdinck · Libretto von Adelheid Wette
In deutscher Sprache mit Übertiteln

 

Musikalische Leitung: Tomáš Hanus
Inszenierung: Richard Jones
Bühne und Kostüme: John Macfarlane
Neueinstudierung: Benjamin Davis
Lichtkonzept: Jennifer Tipton
Licht: Michael Bauer
Choreographie: Linda Dobell
Einstudierung Choreographie: Anjali Mehra
Einstudierung Kinderchor: Stellario Fagone

 

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Besetzung

Peter, Besenbinder: Markus Eiche
Gertrud: Helena Zubanovich
Hänsel: Tara Erraught
Gretel: Elsa Benoit
Die Knusperhexe: John Daszak
Sandmännchen: Selene Zanetti
Taumännchen: Paula Iancic
Echo II: Anna El-Khashem
Echo V: Alyona Abramowa

Bayerisches Staatsorchester
Kinderchor der Bayerischen Staatsoper

 

Seit der Uraufführung 1893 ist Humperdincks berühmteste Oper Hänsel und Gretel ungebrochen populär und über Generationen hinweg fast zu einem Synonym für den ersten familiären Opernbesuch geworden. „Brüderchen, komm tanz mit mir!“ – „Suse, liebe Suse, was raschelt im Stroh?“ – tanzende Geschwister, Tau- und Sandmännchen, Hexe und Eltern: ein Panoptikum aller Märchenvorstellung des 19. Jahrhunderts. Und dennoch: eine Geschichte voll Entbehrung, Hunger und dem Wunsch nach Überfluss mit einer klaren Moral: „Wenn die Not aufs höchste steigt, Gott der Herr die Hand uns reicht!“

Erstes Bild
Hänsel und Gretel sind allein zuhause und wollen nicht arbeiten. Sie haben Hunger und sind traurig, dass es bei ihnen meistens kaum etwas zu essen gibt. Gretel zeigt ihrem Bruder den frisch gefüllten Milchtopf, mit dem die Mutter abends Reisbrei kochen möchte. Beide versuchen mehrmals von der Milch, die immer weniger wird. Sie toben herum und tanzen, als die Mutter nach Hause kommt. Zornig will sie die Kinder bestrafen, zerschlägt dabei versehentlich den Milchtopf und schickt die beiden zum Beerensammeln. Verzweifelt beklagt sie die Armut der Familie.

Der Vater kommt fröhlich nach Hause. Seine Geschäfte liefen ausnahmsweise gut, er hat sich angetrunken und bringt eine Tasche voller Lebensmittel mit. Besorgt um seine Kinder, erzählt er seiner Frau von der Knusperhexe, die Kinder im Ofen bäckt und als Lebkuchenkinder verzehrt. Die Eltern machen sich auf, ihre Kinder zu suchen.

Zweites Bild
Hänsel hat Beeren gesammelt und Gretel einen Blumenkranz geflochten. Hungrig und immer wilder essen sie die Beeren auf. Sie finden den Weg nach Hause nicht mehr. Ängstlich irren sie herum. Ein seltsames Wesen erscheint: der Sandmann, der ihnen Sand in die Augen streut. Schlaftrunken beten sie den Abendsegen und legen sich schlafen. Sie träumen.

Drittes Bild
Am nächsten Morgen werden die Geschwister von einem weiteren unbekannten Wesen geweckt, das sich als Taumännchen vorstellt. Sie bemerken, dass sie beide denselben Traum hatten. Sie stoßen plötzlich auf riesige Süßigkeiten und stopfen sie sich in den Mund. Eine geheimnisvolle Stimme beantwortet jeden Bissen, Hänsel und Gretel tun sie als Täuschung ab und essen weiter. Sie werden von der Knusperhexe gefasst. Mit immer mehr Essen werden die beiden überwältigt, Hänsel wird gefesselt. In einem großen Ofen will die Hexe die Kinder backen. Schlau überlisten die Geschwister die Hexe und stoßen sie in den heißen Ofen. Plötzlich werden zahlreiche Kinder wieder lebendig, die bei der Hexe als Lebkuchenkinder gehalten wurde. Die besorgten Eltern kommen herein, alle freuen sich über das Wiedersehen und die tote Hexe.

 

Vorstellungsdauer: ca. 2 Std. 25, eine Pause

Veranstaltungsort: Bayerische Staatsoper – Nationaltheater

 

Quelle: https://www.staatsoper.de/