Theaterjugendring München

Die Gezeichneten

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Die Gezeichneten

Oper in drei Aufzügen

Komponist Franz Schreker · Libretto vom Komponisten
In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Musikalische Leitung: Ingo Metzmacher
Inszenierung: Krzysztof Warlikowski
Bühne und Kostüme: Małgorzata Szczęśniak
Licht: Felice Ross
Choreographie: Claude Bardouil
Video: Denis Guéguin
Dramaturgie: Miron Hakenbeck
Chor: Sören Eckhoff

 

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Besetzung

Herzog Antoniotto Adorno + Capitano: Tomasz Konieczny
Graf Andrea Vitelozzo Tamare: Christopher Maltman
Lodovico Nardi: Alastair Miles
Carlotta Nardi: Catherine Naglestad
Alviano Salvago: John Daszak
Guidobaldo Usodimare: Matthew Grills
Menaldo Negroni: Kevin Conners
Michelotto Cibo: Sean Michael Plumb
Gonsalvo Fieschi: Andrea Borghini
Julian Pinelli: Peter Lobert
Paolo Calvi: Andreas Wolf
Ginevra Scotti: Paula Iancic
Martuccia: Heike Grötzinger
Pietro: Dean Power
Ein Jüngling: Galeano Salas
Dessen Freund: Milan Siljanov
Ein Mädchen: Selene Zanetti
1. Senator: Ulrich Reß
2. Senator: Christian Rieger
3. Senator: Kristof Klorek
Diener: Milan Siljanov
Kind: Tölzer Knabenchor
Dienerin: Niamh O’Sullivan

Bayerisches Staatsorchester
Chor der Bayerischen Staatsoper

 

Äußerlich entstellt sieht sich Alviano Salvago zu einem Leben ohne Liebe und erotische Erfüllung verdammt. All seine Energie verwendet er auf die Erschaffung einer perfekten wenngleich künstlichen Welt nach seiner Vision – die Insel Elysium. 

Die schöne Utopie hat jedoch eine Kehrseite: Von Alvianos Leitspruch „Die Schönheit sei Beute des Starken“ ermutigt, entführt die männliche Elite der Stadt Genua regelmäßig junge Frauen hierhin, um sie zu vergewaltigen. Alviano will dem ein Ende setzen und sein Werk der ganzen Menschheit zugänglich machen. Als Carlotta, Tochter des Stadtobersten, Alviano einlädt, ihr für ein Portrait Modell zu sitzen, weckt sie in ihm die Hoffnung auf ein ganz persönliches Glück. Beider Begegnung gerät jedoch ebenso zur Katastrophe wie die Öffnung des Elysiums. Im Gewand der italienischen Renaissance wagt Franz Schreker die Verortung der eigenen komplexen Identität als Künstler und Mensch und reflektiert so das Wesen menschlicher Natur im Taumel zwischen geistigem Streben nach dem Absoluten und instinktiver Begierde, zwischen den Gefühlen von Allmacht und Erbärmlichkeit.

 

Vorstellungsdauer: n. n.


Veranstaltungsort: Bayerische Staatsoper – Nationaltheater

 

Quelle: https://www.staatsoper.de/