Die Frau ohne Schatten

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Die Frau ohne Schatten

Oper in drei Akten

Komponist Richard Strauss · Text von Hugo von Hofmannsthal
In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Musikalische Leitung: Kirill Petrenko
Inszenierung: Krzysztof Warlikowski
Bühne und Kostüm: Małgorzata Szczęśniak
Licht: Felice Ross
Choreographie: Claude Bardouil
Video: Denis Guéguin
Videoanimation: Kamil Polak
Produktionsdramaturgie: Miron Hakenbeck
Chor: Sören Eckhoff
Kinderchor: Stellario Fagone

 

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Besetzung

Der Kaiser: Johan Botha
Die Kaiserin: Adrianne Pieczonka’
Die Amme: Michaela Schuster
Der Geisterbote: Sebastian Holecek
Hüter der Schwelle des Tempels: Elsa Benoit
Erscheinung eines Jünglings: Dean Power
Die Stimme des Falken: Elsa Benoit
Eine Stimme von oben: Okka von der Damerau
Barak, der Färber: Wolfgang Koch
Färberin: Elena Pankratova
Der Einäugige: Tim Kuypers
Der Einarmige: Christian Rieger
Der Bucklige: Dean Power
1. Stimme der Ungeborenen: Elsa Benoit
2. Stimme der Ungeborenen: Paula Iancic
3. Stimme der Ungeborenen: Anna El-Khashem
4. Stimme der Ungeborenen: Rachael Wilson
5. Stimme der Ungeborenen: Heike Grötzinger
6. Stimme der Ungeborenen: Okka von der Damerau
1. Stimme der Wächter der Stadt: Johannes Kammler
2. Stimme der Wächter der Stadt: Sean Michael Plumb
3. Stimme der Wächter der Stadt: Milan Siljanov
Erste Dienerin: Elsa Benoit
Zweite Dienerin: Paula Iancic
Dritte Dienerin: Rachael Wilson
1. Kinderstimme: Elsa Benoit
2. Kinderstimme: Paula Iancic
3. Kinderstimme: Anna El-Khashem
4. Kinderstimme: Rachael Wilson
5. Kinderstimme: Okka von der Damerau

Bayerisches Staatsorchester
Chor der Bayerischen Staatsoper

 

In einem Zwischenzustand schwebt die Tochter des Geisterkönigs, seitdem der Menschenkaiser sie erobert hat: Sie ist weder Geisterwesen noch Mensch. Eine Frau ohne Schatten – und das heißt unfruchtbar. Über Kaiserin und Kaiser hängt eine Drohung wie die Strafe für eine große Schuld: Wird sie nicht vollkommen Mensch, muss er versteinern. Ihre panische Suche nach einem Schatten an der Seite ihrer tricksenden Amme führt die Kaiserin zu einer Frau, die sich dem Gatten verweigert. Für das verführerische Angebot ewiger Jugend würde sie ihren Schatten verkaufen. Glücklich macht die Kaiserin die Aussicht auf diesen Handel jedoch nicht.

Inspiriert von orientalischen Märchen und mit einem bewundernden Blick auf Mozarts Zauberflöte schuf das Erfolgsduo Strauss und Hofmannsthal ein rätselhaftes, symbolgeschwängertes und klangmächtiges Riesenwerk, das immer wieder zur Deutung herausfordert: ein Schwelgen in Zauberwelten, während im ersten Weltkrieg die alte Zeit zugrunde geht? Der Prüfungsweg zweier Paare, auf dem die Frauen sich selbst überwinden, weil sie sich in das erbarmungslose Gesetz vom Werden und Vergehen schicken? Eine Studie weiblicher Psyche kurz nach Freuds Postulierung sexueller Neurosen? Vielleicht der Seelen-Trip einer Frau durch ihre Ängste und Schuldgefühle, an dessen Ende sich alle an der Schwelle des ewigen Vaters wiederfinden.

 

Vorstellungsdauer: ca. 4 Std. 20, 2 Pausen

Veranstaltungsort: Bayerische Staatsoper – Nationaltheater

 

Quelle: https://www.staatsoper.de/