Alice im Wunderland

Alice im Wunderland

von Lewis Carroll

 

Regie: Christina Rast
Bühne: Franziska Rast
Kostüme: Marysol del Castillo
Musik: Felix Müller
Video: Katja Moll
Choreographie: Ruben Reniers

 

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Besetzung

Anna Graenzer: Alice
Mara Widmann: Weißes Kaninchen, Zimmermann, Tigerlilie
Barbara Melzl: Herzkönigin
Till Firit: Hutmacher, Rose, Herzogin
Tim Werths: Mäusemann, Köchin, Gänseblümchen, Humpdipumpel
Arthur Klemt: Diedelidum, Siebenschläfer
Wolfram Rupperti: Diedelidei, Faselhase
Arnulf Schumacher: Walross, Absolem – die Raupe, Babyferkel, Henker
Micha Acher, Cico Beck, Mathias Götz, Alex Haas: Live-Musiker
Alexander Breiter, Claudia Ellert, Oliver Exner, Julien Feuillet,
Kirsten Schneider, Monika Steinwidder, Olivia Szpetkowska,
Dave Wickrematilleke: Austern, Hummer, Spielkarten, Zeit

 

Alice war es allmählich leid, neben ihrer Schwester still zu sitzen und nichts zu tun, denn sie hatte wohl ein- oder zweimal einen Blick in das Buch geworfen, in dem ihre Schwester las, aber nirgends waren darin Bilder abgedruckt. “Und was für einen Zweck haben Bücher, in denen überhaupt keine Bilder vorkommen?”, fragt sie und kriecht in ein Kaninchenloch, in dem die unergründlichsten Abenteuer beginnen, die je in dieser Welt erzählt worden sind. “Wer bist denn du?”, fragt die blaue Raupe und Alice antwortet: “Ich weiß nicht recht … Ich weiß zwar, wer ich war, als ich heute Morgen aufgestanden bin, aber ich muss seither mehrmals jemand anderer geworden sein.” Alice reist durch eine Welt, in der die Sprache alles sein kann, ein Irrgarten in wechselnden Dimensionen, bestehend aus Haarspalterei und Widerrede, in der es um Benehmen und seine Umkehr geht, um den richtigen Ton. Hinrichtungen sind nur ein Spaß, aber wehe, wenn dir jemand ins Wort fällt. Nicht die Gurgel schneidet man dir durch, sondern die Antwort ab. Gefeiert wird der Nicht-Geburtstag, Katzen verschwinden lächelnd, die andere Seite des Pilzes macht dich größer, mit der Zeit lässt sich nicht reden, du schwimmst in Tränenteichen und alles ist vielleicht nur ein Kartenspiel, nichts weiter, einmal durchgepustet fliegt es in alle Richtungen davon. Als finale Frage bleibt bestehen, ob man Wörter wirklich etwas anderes heißen lassen kann.

Charles Lutwidge Dodgson, der sich in Variation seiner beiden Vornamen Lewis Carroll nannte, führte ein wahrhaft bürgerliches Leben, aber in seinen Geschichten schillert er in tausend Farben und wechselt spurlos die Gestalt. Im Alltag zumeist gediegen, gutmütig und eigensinnig, blühte er unter Kindern auf. Sie wurden die Gefährten seiner Phantasie und so schrieb er auch “Alice” zuerst für ein geliebtes Kind gleichen Namens als Weihnachtsgeschenk 1864. Wie sehr er damit die Welt verändern sollte, hätte er selbst in seinen kühnsten Träumen nie geglaubt.

Christina Rast gründete gemeinsam mit zwei Kollegen 2003 am Schauspielhaus Zürich die Spielstätte bunk r! (heute: Kammer) und inszeniert seither an Theatern im gesamten deutschsprachigen Raum und gerne auch für Kinder. “Alice im Wunderland” ist ihre erste Arbeit in München und eine Fortsetzung der großen Kinderstücke am Residenztheater.

Vorstellungsdauer: ca. 2 Std., eine Pause

Veranstaltungsort: Residenztheater

 

Quelle: https://www.residenztheater.de/

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